Sonntag, 21. August 2011

Camp der Empörten auf dem Alex

Seit gestern abend steht endlich das Camp der Empörten auf dem Berliner Alexanderplatz
Nach der "aCAMPada Berlin goes aCAMParty" gestern auf dem Alex wurde spontan nach Vorbild nordafrikanischen und spanischen Revolution beschlossen zu campieren.

Nach der Party gab es eine Assamblea mit ca. 100 Menschen von denen viele die Nacht auf dem Alex verbrachten. Es standen ca. ein Dutzend Zelte irgenwann heute nacht kam die grüne Trachtengruppe und bat die Zelte abzubauen. Jetzt stehen wieder 4 als politische Botschaft und Kunstobjekt.

Was wir jetzt vor allem brauchen seid Ihr!

Kommt vorbei jetzt - Das ist unser Platz, unsere Stadt unser Leben.
Überlegen wir gemeinsam wie wir neues schaffen aus einem System dass aus dem letzten Loch pfeift.

Alle Menschen sind herzlich Eingeladen sich uns anzuschließen. Bringt Brotaufstriche, Zelte, Bastelmaterial und was wir sonst noch so für ein schickes Revolutionscamp brauchen können mit.

Die Party gestern mit Elektro, vielen DIY und Info-Ständen und aufrührerischen Redebeiträgen von uns und den spanischen und griechischen Empörten war mit durchschnittlich 500 Feiernden gutbesucht und genial.

Ein ausführlicherer Artikel später

#acampadaberlin

die Nacht auf dem Alex

Kommentare:

  1. Nichts für ungut, die Idee ist super und auch wichtig, aber den Deutschen geht es durch die Propaganda noch viel zu gut. Erst wenn der Deutsche es in seiner Tasche bemerkt, wir er aufstehen und bisher waren die Deutschen immer die Letzten, die aufgestanden sind, dann hat zwar das gesamte Land gebrannt, aber bis dahin ist es noch ein weiter weg.

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  2. Anonym,du irrst sehr ,es gibt ein riesiges heer armer leute in deutschland denen es mehr als schlecht geht.Das problem der deutschen ist die höhrigkeit gegenüber der autorität,und die unterbewußt geschürte angst,des mangels als strafe,das schreckt viele ab.Das wort solidarität muß wieder deutlich gesagt werden,oder mitleid und mitgefühl,liebe,anstatt haß,denunziation ,ausgrenzung etc.Die gr0ße demo ist schon längst in aller gedanken,nur wenige haben den mut loszugehen,und nicht weil es ihnen noch zu gut geht.

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  3. Das sehe ich auch so, die Angst das Wenige zu verlieren - etwa die H4 Almosenstütze, verhindert effektiven Wiederstand, verhindert auf die prekären Situationen für Millionen aufmerksam zu machen. Egal ob Nideriglohnbereich mit Einkommen ohne Auskommen, oder die Schikanen von H4 die Bürger erdulden alles und das System darf alles selbst den Totalentzug des Regelsatzes, so wie es mir erging, weil ich statt den Lohn von 7,80Euro für eine CNC Arbeit 25 Euro forderte! Was kann man da als einzelner tun??? Flaschen sammeln, oder Prodestieren und dafür Haft riskieren - aber was verlieren??? Im Knast hat es kostenlos - trinken essen, wärmen. kleiden, wohnen = BGE für alle! Das BGE ist kein Almosen, sondern ein Anspruch auf einen Anteil jedes Bürgers, auf Land, Ressourcen und technischen Fortschritt, als Erbe! Jeden Bürger steht ein leistungsloses Grundeinkommen zu, damit man bei prekären Arbeitsbedingungen NEIN sagen kann. Dann müssen sich die AG wieder um AN bemühen, mit besseren Arbeitsbedingungen und Höchstlohn, statt heutigen Niedriglohn!

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  4. Wir brauchen endlich echte Demokratie, Basisdemokratie und Volksabstimmungen auf allen Ebenen. Desweiteren Transparenz im Staatswesen damit die Bürger jederzeit wissen was der Staat dem sie angehören mit den Steuergeldern macht.

    Nicht zuletzt brauchen wir wieder Soziale Gerechtigkeit in einer Gesellschaft der aufgrund des technischen Fortschritts nach und nach die Erwerbsarbeit ausgeht !

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  5. Über dieses Pad wird die Demo Basisdemokratisch organisiert. Bitte Klicken:

    http://acampadaberlin.piratenpad.de/alex2011?

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  6. in Deutschland wird es nie eine Revolution oder Proteste geben - Schreiber Eins hat Recht: es geht ihnen hier zu gut und denen den es schlecht geht, die würden höchstens Aktionen wie in England starten, bei der man losgeht und Leute abzieht oder andere Habenichtse und kleine Läden plündert. Das ist die Bildungsmisere.

    Deutschland hat viel weniger juvenile Bevölkerung als andere Länder und das macht sich auch bemerkbar und die wenigen die hier leben sind teilweise dressierte und konditionierte Affen - wollen nur Karriere machen und nicht auffallen - viele Deutsche hat man auch systematisch verblödet und jetzt ist es zu spät.

    Die Rentnerrepublik hier geht nur auf die Straße, wenn die gute Aussicht durch Bauprojekte gestört ist oder das Grundstück dann an Wert verlieren könnte, oder bei manchen Bauprojekten, die zu teuer sind, um sie von ihren Steuergeldern zu bezahlen - der Rest ist denen egal. Vor allem Soziales hat hier keine Priorität, betrifft ja nur die Anderen.


    Sie wähnen keine gemeinsamen Interessen mit denen - hier gibts keinen Zusammenhalt wie in Frankreich oder Spanien, wo alle mit den Jungen einer Meinung sind. Die Deutschen kann man eben mehr abziehen als die Anderen - die ganze Finanzmafia etc...die lassen sich alles gefallen und sind genauso hohl und manipuliert wie die Amis - bei denen verteidigt auch immer die Mittelschicht die Interessen der Oberschicht, weil sie meint, sie gehört dazu. Das ist die Bildungsmisere. Und die Politik in der BRD will auch keine höheren Steuern - wer will sich schon selbst besteuern? Das ist die Zerfallsform der Demokratie - wird ewig so weitergehen bis man sich dem 3.Welt-Niveau angenähert hat bei Verschuldung und Armut...

    ich hab das Land hier aufgegeben - hier kommt nie eine Reaktion. Lasst sie verblödet untergehen und helft den Spaniern und Griechen vor Ort!

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  7. Trittbrettfahrer! Wenig originell und eher LINKSradikal begründet. Wahlkampf? Aber für wen? Wird eher NPD oder REP-Stimmen erzeugen.

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  8. Brotaufstriche. SRSLY? #facepalm #FAIL

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  9. Ich weiß garnicht was ihr habt. In einer Demokratie wird auch der Metzger gewählt. In Berlin sind am 18. Sept. Wahlen und wieder werden wahrscheinlich die gewählt die für steigende Mieten, steigende Ungerechtigkeit, miese Bildung stehen. Es scheint mehrheitlich so gewollt zu sein.
    Ich schau vorbei.

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  10. Brotaufstriche. SRSLY - Ohne Mampf kein Kampf!

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  11. Butter bei de Fische, wenn sich eine Reise über mehrere hundert Kilometer wahrhaftig lohnen soll. Der Ruf nach echter Demokratie ist zu flach formuliert. Der erste Abbau der ersten Übernachtungszelte, wäre ohne preussischen Gehorsam nicht möglich. Hier zeigen sich erste Grenzen eines Demokratieverständnis auf. Warum gab es keine breite Ankündigung, um ein stetes Wachsen bis auf die Wiesen vor dem Deutschen Bundestag zu garantieren?

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  12. ohne kritische masse leider kein erfolg in deutschland.

    eine kritische masse mit der parteien- und lager-aufspalterei wird aber nicht erreicht.

    der grosse gemeinsame nenner fehlt.

    schlüssel ist womöglich einzig die aktivierung der hartz IV bezieher und/oder eine fortentwicklung des geistes der s21 bewegung und/oder der montags-demonstration-bewegung.

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  13. Ich bin schon etwas traurig. In einem obigen Beitrag habt Ihr die Älteren versucht auszuschließen. Ich bin etwas älter, und ich mache sehr viel für die Germanrevolution und die Worldrevolution. Ich habe schon über die Worldrevolution geschrieben und dazu aufgerufen, da hat die Mehrzahl von Euch noch an Weihnachten gedacht. Trotzdem werde ich, als Älterer, die Revolution auch weiter unterstützen und es in die Welt schreien und Euch wünsche ich viel Erfolg. Nicht aufgeben! Grüße aus Ägypten von @powerranger244

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  14. Auch ich bin schon etwas älter hatte aber nicht das Gefühl deswegen ausgeschlossen zu werden,im Gegenteil! Werde heute auch wieder dabei sein.Endlich kann ich etwas tun darauf warte ich schon viele viele Jahre.Ich werde auch weitermachen und tun was ich kann um die Menschen aus dem Schlaf zu holen!

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  15. Hola. Disculpad pero no comprendo aleman y no puedo escribir en esta lengua.Me alegro mucho de que en Berlin se estén tomando las plazas, pero no olvideis que las acampadas son un medio, y no el fin. En España hace tiempo que las acampadas se han levantado, pero el movimiento sigue con gran fuerza. Lo mas importante son las asambleas y que las plazas sean lugar de reunión.
    Cuando conseguimos dejar claro que realizariamos las asambleas sin pedir permiso a las autoridades fuimos levantando las acampadas y realizando asambleas de barrio que despues se coordinan por ciudades en una asamblea general donde se mandan portavoces. La acampada fué solo un momento de la lucha que despues se superó para extender la organización asamblearia en los barrios. Llegado un momento (que probablemente aún no ha llegado en Berlin pero si llegé en Madrid o en Málaga) las acampadas tienen que morir para que el movimiento siga. En Málaga , como en Madrid y en casi todas las ciudades se levantó la acampada (aunque sigamos usando ese nombre en las paginas web) y ahora hacemos asambleas de barrio que se coordinan en una asamblea general, mas o menos como en Madrid.
    Estamos seguros de que esto es una revolución, pero aunque salimos mucho a la calle nos tomamos las cosas con calma y reflexión porque sabemos que estamos cambiando el mundo y eso no se hace en dos dias. Vamos lento porque vamos lejos.
    Un abrazo revolucionario.
    ¡¡Nos vemos el 15 de Octubre!!

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